medialing.com
E-Mail-Nachricht

Ausgabe: Juni 2003 26. Juni 2003

Inhalt:
Vorwort: Willkommen
Aktuelles: Erneut Abzock-Mails aufgetaucht
Domaining: dotEU - .eu - Infos zur Sunrise Period
Viren/Würmer: aktuelle Virenhinweise
E-Mail-Tips: E-Mail-Sicherheit
Security-Policy: Die Security-Policy für Ihr Unternehmen
  Impressum
 
Vorwort: Willkommen
Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie wieder neue, wichtige und interessante Informationen rund um das Internet.

Ein immer wieder brisantes Thema ist die sogenannte Abzock-Mail. Ob betrügerische Domain-"Rechnungen" und Online-Todesanzeigen oder überteuerte Branchenbuch-Einträge: Nach wie vor finden vermeintlich besonders clevere Internet-Unternehmer gutgläubige oder unaufmerksame Opfer. Die wehren sich aber immer öfter - meist mit Erfolg.

Wir meinen:
Pfui! Angebote sollten als Angebote gekennzeichnet werden - und Sie sollten solche Machwerke unbeachtet im Papierkorb versenken. Wir können Ihnen versichern, Ihre Domain bleibt davon unberührt. (...siehe auch nachfolgenden Artikel...)

Und nun viel Spaß beim Lesen der aktuellen Nachrichten für Webmaster!

Ihr medi@ling.com-Team
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Promotion

Das Sommer-Highlight in Heilbronn

besuchen Sie das 2. CinemaxX Open Air Kino Heilbronn - präsentiert von Stuttgarter Hofbräu:

Von Mittwoch 23. Juli, bis Sonntag, 3. August 2003
in der Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg.

Mehr Infos unter: http://www.open-air-kino-heilbronn.de

   
Aktuelles: erneut Abzock-Mails aufgetaucht
Die Ruhe war offensichtlich trügerisch: in Grossbritannien sind erneut Abzock-Mails des einschlägig bekannten Registrars “Domain Registry of Europe” (DROE) aufgetaucht:

DROE, die unter dem Namen “Domain Registry of America” (DROA) auch in den USA aufgetreten ist, weist in ihren eMails unter Nennung der konkreten Webadresse die Domain-Inhaber darauf hin, dass der Registrierungsvertrag demnächst abläuft. Daher sei es unbedingt Zeit zu handeln und die Domain zu transferieren. Sollte nicht rechtzeitig verlängert werden, drohe der Verlust der Adresse.

Doch wer dem Transfer zustimmt, zieht nicht nur oft gegen seinen Willen mit der Domain um, er zahlt auch noch meist vergleichsweise höhere Gebühren als beim alten Registrar. Andere eMails von DROE sind so formuliert, dass der Domain-Inhaber den Eindruck gewinnt, er sei noch nicht wirklich Inhaber der Domain und müsse eine weitere Erklärung abgeben, die sich allerdings ebenfalls als Providerwechselerklärung entpuppt. In anderen Fällen wurde zur Überprüfung, dass der Domain-Transfer oder die Vertragsver-längerung abgeschlossen ist, um die eMail-Adresse des Inhabers gebeten. Wird der dafür vorgesehene Link vom eMail-Empfänger angeklickt, bestätigt er damit unmittelbar einen Provider-Transfer seiner Domain.

DROE/DROA wurde bereits vergangenen Oktober von der britischen ASA (Advertising Standards Authority) verwarnt, Werbe-eMails, die wie Rechnungen aussehen, an Domain-Inhaber zu senden. Ähnliche Abzockversuche wurden auch von Unternehmen namens “Domain Registry of Canada” (DROC) sowie Domain Support Group bekannt.

Zumindest für die über deutsche Registrare angemeldeten Domains gilt:

die DENIC e.G. wendet sich nur in absoluten Ausnahmefällen direkt an die Domain-Inhaber. Solange es sich daher nicht ausdrücklich um ein Schreiben Ihres Registrars handelt, können Sie solche Post getrost in den Müll werfen, da sich der Registrierungsvertrag ohne ausdrückliche Kündigung in der Regel automatisch verlängert.

Ein Musterexemplar eines DROA-Schreibens finden Sie unter:
http://www.synuk.com/a/x/droa1.jpg

Betroffene können sich hier beschweren:
http://www.asa.org.uk

Quelle: dnforum.com, eigene Recherche

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Domaining: dotEU - Infos zur Sunrise Period

Die Einführung der neuen .eu-Domains rückt immer näher. Mit der Vergabe der .eu-Registry an das belgische Konsortium EURid im Mai 2003 scheint nach Jahren der kleinen Schritte nun endlich Schwung in den Einführungsprozess zu kommen.

Wie bei der Einführung der neuen .info/.biz-Domains im Jahre 2001 wird es auch bei den .eu-Domains eine sogenannte Sunrise Period zum Schutz von Markeninhabern geben (vgl. Artikel 5 EG-Verordnung 733/2002 vom 22.4.2002).

Die Sunrise Period ist ein bestimmter Zeitraum im Vorfeld des Beginns der allgemeinen Domain-Registrierungen, während dem Inhaber von Markenrechten die Möglichkeit haben, bevorrechtigt ihre Marke als .eu-Domain anzumelden. Markeninhaber können sich so wirksam vor Domain-Grabbern schützen.

Die genauen Teilnahme-Voraussetzungen werden erst in den nächsten Monaten von EURid, der .eu-Vergabestelle, veröffentlicht.

Aus der genannten EG-Verordnung 733/2002 als entsprechende Rechtsgrundlage für die Einführung der .eu-Domains und den Ankündigungen von EURid ergibt sich jedoch schon jetzt folgendes:

(1) Antragsteller können sein
:
(a) natürliche Personen mit Wohnsitz innerhalb der Gemeinschaft
(b) Unternehmen mit satzungsgemässen Sitz, Hauptverwaltung oder Hauptniederlassung innerhalb der Gemeinschaft
(c) Organisationen mit Niederlassung innerhalb der Gemeinschaft

Unternehmen und Privatperson aus der Schweiz können also nicht an der Sunrise Period teilnehmen.

(2) Die Sunrise-Domain muss exakt der Marke entsprechen

(Ausnahme:Bindestrich anstelle von Leerzeichen).

(3) Die Marke muss eine Gemeinschaftsmarke (EU-Marke) oder eine nationale Marke der 15 EU-Mitgliedsstaaten sein.

Inwieweit neben Wortmarken auch Wort-/Bildmarken zugelassen werden, ist noch offen. Ob IR-Marken zur Anmeldung gebracht werden können, ist ebenfalls offen.

Die .eu Sunrise Period wird voraussichtlich im November oder Dezember 2003 beginnen.

Quelle: eigene Recherche, EURid, United-Domains
Für Sie kostenlose Vormerkungen bitte über unsere Homepage
www.medialing.com mit dem Kontaktformular einsenden.

Die Vorbestellungen sind kostenfrei. Die jährliche Registrierungs-gebühr steht noch nicht fest und - wird nur im "Erfolgsfall" fällig, das heißt, wenn Sie Ihre Wunschdomain auch tatsächlich erhalten.

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Viren - Würmer und Hoaxes

Die aktuellsten Virenwarnungen:

Informationen über die aktuellsten Viren “in the wild”.
Die Verlinkungen verweisen direkt zu den Detail-Infos in der Viren-datenbank von Sophos Anti-Virus.

5 aktuelle Virenwarnungen
26.06. W32/Sage-A ........
25.06. W32/Yaha-T ........
25.06. W32/Sobig-E ........
25.06. WM97/Simuleek-B ........
24.06. JS/Fortnight-E ........

Hoaxes und Falschmeldungen:

Hoaxes oder Virenhoaxes sind falsche Meldung über nicht existente Viren, die häufig Dinge behaupten, die überhaupt nicht möglich sind. Leider gibt es immer wieder Empfänger, die diese Hoaxes für tatsächliche Virenwarnungen halten und zum Teil drastische Maßnahmen ergreifen (z. B. das gesamte Netzwerk herunterfahren).

Wie üblich empfehlen wir dringend, solche Warnungen auf keinen Fall weiterzuleiten, da durch das permanente Weiterleiten dieser Hoaxes lediglich Zeit und E-Mail-Bandbreite verschwendet werden und letztendlich nur zu Verunsicherungen führen.

Möglicherweise erhalten Sie einen Hoax per E-Mail mit einer angehängten Datei. Auf jeden Fall sollten solche Datei-Attachments mit Vorsicht behandelt werden, da sie mit einem Virus infiziert sein könnten. Wir empfehlen, Hoax-E-Mails zu löschen, egal, ob sie ein Attachment enthalten oder nicht.

5 häufigste Viren-Hoaxes
1 JDBGMGR ........
2 Meninas da Playboy ........
3 Hotmail Hoax ........
4 Free flight ........
5 Budweiser frogs screensaver ........

Quelle: Sophos Anti-Virus

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E-Mail-Tips: E-Mail-Sicherheit

Oftmals, trotz Firewall und zentralem Mailserver, beim täglichen Umgang mit Mailprogrammen, gilt es einige Dinge zu beherzigen, damit man nicht Opfer eines Viruses, Wurmes oder Trojaners wird.

Da Würmer z.Z. am häufigsten vorkommen und sich fast auschließlich über den E-Mail Verkehr verbreiten, nun ein paar Ratschläge, die man tunlichst befolgen sollte.

gesundes Mißtrauen:

Bei E-Mails mit Dateianhang sollte man immer mißtrauisch sein. Auch wenn sie von Freunden und Bekannten kommen, können sie infiziert sein. Die meisten Würmer versenden sich nämlich ohne das Wissen des jeweiligen Absenders. Wenn man Dateien verschickt, sollte man dies vorher mit dem Empfänger absprechen.

Virenprüfung:

Auch bei vorher abgesprochenem Dateiversand sollte man (ausführbare) Mail-Anhänge mit einem guten und aktuellem Antivirenprogramm nach Viren scannen. Schließlich kann der Absender ja infiziert sein, ohne es zu wissen.

Dateinamenerweiterungen einblenden:

Desweiteren ist es wichtig, sich immer die nötigen Dateinamenerweiterungen einblenden zu lassen. Dieses kann man über die Extras/Ordneroptionen eines Laufwerkes --> Ansicht --> Häckchen weg bei “Dateinamenerweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden”, erreichen. Denn nur so kann man sehen, was sich hinter angehängten Dateien verbirgt.

VBS-Dateien:

E-Mails mit angehängten Dateien mit der Endung .vbs (visual basic script) kann man getrost nach Erhalt löschen. Kein Mensch verschickt normalerweise so etwas. Schon gar nicht ungefragt.

Spassprogramme:

Häufig werden auch ungefragt Spassprogramme verschickt, die z.B. etwas zum schmunzeln bieten, einen Bildschirmschoner oder Spiel installieren oder etwa einen Virus darstellen der scheinbar die Festplatte formatiert. Viele dieser Spassprogramme sind wirklich harmlos und sollen den Empfänger nur zum lachen bringen oder erschrecken. Es gibt aber auch einige dieser Programme, die tatsächlich Viren enthalten und aus dem Spass wird dann schnell ernst. Also Vorsicht !

unbekannte Absender:

Besondere Vorsicht gilt auch bei E-Mails von unbekannten Absendern, besonders dann, wenn die Mail auch noch fremdsprachig verfasst ist. E-Mail Anhänge von solchen Mails niemals öffnen !

Downloadhinweise:

Es tauchen auch vermehrt Mails von sogenannten “Security Teams” oder Sex-Seiten auf, bei den auf Downloadmöglichkeiten von kostenloser Zugangssoftware oder Sicherheitstools hingewiesen wird. Dahinter verbergen sich meist Dialer, die einen teuren 0190 Zugang einrichten, der anstatt 2 Cent/min 1,86 Euro (oder mehr) kostet.

Kettenbriefe und Falschmeldungen:

Auf eingehende Kettenbriefe sollte man ebensowenig reagieren wie auf Meldungen über angeblich supergefährliche Viren, vor denen renomierte Firmen wie Microsoft, McAfee oder Symantec warnen. Diese Firmen verschicken keine Kettenbriefe und fordern auch nicht dazu auf, solche Mails an alle Personen, die man kennt, weiterzuleiten. Sollte man sich unsicher sein, kann man sich unter Hoax Info http://www.hoax-info.de informieren.

und vor allem:

Eine sichere Konfiguration des E-Mail-Programmes

dies bedeutet im einzelnen:

  1. Immer die neueste Version des Programmes benutzen
    (vermindert oft Sicherheitslücken)
  2. Immer aktuelle Updates und Patches für das Programm
    einspielen
  3. Das E-Mail-Programm “richtig” und “sicher” konfigurieren
  4. Evtl. auf ein anderes, sichereres Mail Programm “umsatteln”
  5. Mitarbeitern mit den Möglichkeiten des Mailprogramms vertraut machen

HINWEIS:
Diese Maßnahmen verstehen sich nur als sogenannte "Basics" in Bezug auf Ihre E-Mail-Sicherheit und Sie müssen selbstverständlich die jeweilige Netzwerk-Sicherheitsstruktur in Ihrem Unternehmen berücksichtigen. Wir empfehlen in jeden Fall, sich mit Ihrem Netzwerkadministrator abzustimmen.

Haben Sie konkrete Fragen zum Thema »E-Mail-Sicherheit« in Ihrem Unternehmen oder Interesse an weiteren Informationen, dann lesen Sie auch den nachfolgenden Artikel oder nehmen Sie gleich per E-Mail Kontakt mit uns auf.

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Security-Policy für Ihr Unternehmen:

Viele Unternehmen in Europa stufen die Datensicherheit als wichtig ein, vernachlässigen jedoch den Ausbau von Sicherheitssystemen. Dazu zählen auch die innerhalb eines Unternehmens erforderlichen Richtlinien im Umgang mit den IT-Resourcen sowie den firmeninternen Datenbeständen und Informationen.

Die Security-Policy eines Unternehmens sollte das Fundament sein, auf dem alle weiteren Sicherheitsmaßnahmen basieren. Um sicher zu stellen, dass sie eine einheitliche Vorgehensweise innerhalb des Unternehmens gewährleistet, sollte sie unbedingt von der Geschäftsleitung verabschiedet sein.

Die meist unzureichende Sicherheitspolitik drückt sich auch in der Wahl der Sicherheitstechnologien aus. In den meisten Fällen konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf den Zugangsschutz an der Schnittstelle zwischen externem und lokalem Firmennetz. Moderne und effiziente Sicherheitstechniken, die einen durchgängigen Zugriffsschutz vom Benutzer bis hin zur Zielanwendung – zum Beispiel zur Finanzbuchhaltung – ermöglichen, sind eher selten anzutreffen.

Die Notwendigkeit einer Policy ist gegeben:

  • wenn die Informationsverarbeitung in das Unternehmen stark integriert ist. Das bedeutet: Bei einem an Papier gebundenen Büro dürfte es leichter sein, auf Informationssicherheit zu achten. Schwierig wird es bei einem Unternehmen mit komplexen Informationsverarbeitungsprozessen.
  • sobald gewisse Prozesse formal zu regeln sind, brauchen Sie eine Policy. Ab 30, 50 Mitarbeitern ist sie unverzichtbar!

Zuständigkeiten / Datenschutzbeauftragter:

  • Es reicht natürlich nicht aus, die Policy nur zu entwickeln und dann in den Schrank zu stellen. Es müssen darüber hinaus Verantwortliche benannt und die Maßnahmen auch im Unternehmen gelebt werden.
  • IT-Sicherheit ist generell Aufgabe des Vorstandes und der Geschäftsleitung. IT-Sicherheit und somit auch die Security-Policy muss sich durch alle Organisationsebenen hindurch ziehen. Sobald eine Definition der Sicherheitsprozesse als Kerngeschäftsprozesse erfolgt, ist der erste Schritt getan.

medi@ling unterstütz Sie kompetent und umfassend bei der Erstellung oder Überarbeitung einer Security-Policy ....

In mehrstufigen Workshops erhalten Sie detaillierte Informationen über die Gefahren und potentielle Risiken in einem Unternehmen, rechtliche Aspekte und Anforderungen einer Security-Policy, sowie eine konkrete und individuelle Anforderungsanalyse für die Umsetzung der für Ihr Haus erforderlichen Maßnahmen.

Für weitere Informationen zum Thema »Security-Policy« und unseren Workshops können Sie per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen. Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen ein Angebot über die möglichen Workshops zusammen.

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Impressum:


medi@ling.com ist ein Produkt von:

Rainer Kretschmann
Agentur für Internet-Beratung
Alte Haller Straße 14/1
74635 Kupferzell
http://www.medialing.com

Tel. (07944) 94066-0
Fax (07944) 94066-1


E-Mail: info@medialing.com



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